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Fotografie-Genres: von Auto- bis Landschaftsfotografie

Werbe- und Editorial-Fotografie gliedert sich in klar unterscheidbare Fachrichtungen – von Autofotografie bis Landschaft. Jedes Genre bei LichtWerk ist mit Fotografen-Porträts, Fachwissen zur Technik und Buchungshinweisen hinterlegt.

Wie sich die neun Genres unterscheiden

Werbe- und Editorial-Fotografie ist kein einheitliches Berufsbild, sondern eine Sammlung klar getrennter Fachrichtungen mit jeweils eigener Technik, eigenen Auftraggebern und eigenen Marktpreisen. Ein Automobilfotograf löst andere Probleme als ein Porträtfotograf. Bei Porträts hängt das Ergebnis vor allem von der Beziehung zwischen Fotograf und Person ab.

Bei Autos steht dagegen die Lichtkontrolle auf spiegelnden Flächen im Zentrum. Deshalb spezialisieren sich die meisten professionellen Fotografinnen und Fotografen auf ein bis zwei Genres, statt alle gleichzeitig anzubieten.

Manche Genres überschneiden sich in der Praxis: People- und Porträtfotografie etwa nutzen ähnliche Lichttechnik, unterscheiden sich aber im Zweck. Ein Porträt stellt eine Person in den Mittelpunkt, People-Fotografie dient meist einer Marke oder Kampagne.

Stillleben- und Produktfotografie überschneiden sich ähnlich stark mit der Foodfotografie, die hier als eigener Teilbereich innerhalb des Genres behandelt wird. Wer einen Auftrag vergeben möchte, orientiert sich deshalb besser am tatsächlichen Bildzweck als an der reinen Genre-Bezeichnung.

Die Auswahl auf dieser Seite ist bewusst auf neun etablierte Fachrichtungen begrenzt, die in der deutschen Werbe- und Editorial-Fotografie regelmäßig getrennt gebucht werden. Jedes Genre verlinkt zu einer eigenen Übersicht mit zwei vorgestellten Fotografinnen oder Fotografen, den wichtigsten technischen Anforderungen und Hinweisen zur Buchung.

Warum Genre-Trennung bei der Buchung hilft

Eine Anfrage, die klar dem richtigen Genre zugeordnet ist, erreicht schneller die passende Fotografin oder den passenden Fotografen. Sie vermeidet Rückfragen, die sonst erst nach dem ersten Kontakt auftauchen. Wer beispielsweise ein Produktshooting für einen Onlineshop sucht, aber unter "Werbefotografie" allgemein anfragt, landet oft zunächst bei der falschen Person. Deren Spezialgebiet ist dann eigentlich Mode oder Porträt.

Die Genre-Trennung auf dieser Seite folgt deshalb bewusst der tatsächlichen Spezialisierung im Markt, nicht einer akademischen Kategorisierung. Jedes der neun Genres bündelt eigene technische Anforderungen, eigene Preisspannen und eigene Auftraggeber-Typen. Diese Informationen werden auf der jeweiligen Genre-Seite ausführlicher erklärt als hier auf der Übersicht.

Neue Genres kommen dazu, sobald sich in der Praxis ein eigenständiges Fachgebiet mit klar unterscheidbarer Technik und eigenen Auftraggebern zeigt. Bestehende Kategorien werden nicht künstlich weiter aufgespalten.

Die Reihenfolge auf dieser Seite folgt keiner strengen Rangliste, sondern gruppiert verwandte Fachrichtungen sichtbar nebeneinander – Porträt neben People, Stillleben neben Produkt. Wer sich für ein Genre entscheidet, findet dadurch auf einen Blick auch die naheliegenden Alternativen. Vielleicht stellt sich beim genaueren Lesen heraus, dass ein Nachbar-Genre die eigenen Anforderungen eigentlich besser trifft.

Jede Genre-Kachel führt direkt zur zugehörigen Übersichtsseite. Ein Klick genügt, um von der groben Kategorie zu den vorgestellten Fotografinnen und Fotografen zu gelangen. Dort folgen die technische Einordnung und die Buchungshinweise des jeweiligen Fachgebiets.

Manche Anfragen passen von Anfang an zu mehreren Genres gleichzeitig, etwa ein Editorial-Shooting mit Mode- und Beauty-Anteil. In solchen Fällen hilft ein Blick auf beide betroffenen Genre-Seiten, statt sich vorschnell auf eine einzige Kategorie festzulegen.

Wer unabhängig vom Genre grundsätzliche Fragen zur Auswahl einer Fotografin oder eines Fotografen klären möchte, findet dafür einen eigenen Beitrag im Ratgeber. Er behandelt Portfolio, Referenzen und Nutzungsrechte genreübergreifend.

Die Nachfrage nach einzelnen Genres schwankt zudem saisonal. Business-Porträts häufen sich oft rund um den Jahreswechsel, wenn Unternehmen ihre Team-Seiten aktualisieren. Produktfotografie zieht dagegen vor umsatzstarken Verkaufsphasen an, etwa vor dem Weihnachtsgeschäft. Wer diese Muster kennt, plant eine Buchung rechtzeitig, statt in der Hochsaison auf einen kurzfristig freien Termin zu hoffen.

Bei der Auswahl der beiden vorgestellten Personen pro Genre wird bewusst auf eine gewisse Bandbreite geachtet. Häufig steht eine bereits etablierte, über Jahrzehnte gewachsene Karriere neben einer aktuell aktiven Person. So zeigt jede Genre-Seite sowohl die historische Prägung als auch die gegenwärtige Praxis eines Fachgebiets.

Häufig gestellte Fragen

Wie findet man das passende Fotografie-Genre für einen Auftrag?

Am einfachsten über den geplanten Bildzweck. Soll ein Produkt verkauft werden (Stillleben & Produkt), eine Person im Mittelpunkt stehen (Porträt), oder soll eine Marke Menschen in Aktion zeigen (People)? Der Zweck bestimmt meist das passende Genre eindeutiger als der reine Bildinhalt.

Arbeiten Fotografen meist in mehreren Genres gleichzeitig?

Viele spezialisieren sich auf ein bis zwei verwandte Genres, etwa Reportage und Landschaft oder Beauty und Mode. Die technische Ausrüstung und das Kundennetzwerk sind oft genrespezifisch aufgebaut. Reine Generalisten sind im professionellen Werbe- und Editorial-Bereich eher die Ausnahme. Wer beide benötigt, bucht meist zwei unterschiedliche Fotografinnen oder Fotografen.

Was kostet ein professionelles Fotoshooting im Durchschnitt?

Das hängt stark vom gebuchten Genre ab. Ein einfaches Porträt-Shooting beginnt oft bei 150 Euro, eine Automobil-Kampagne mit CGI-Postproduktion kann dagegen im fünfstelligen Bereich liegen. Zwischen beiden Extremen liegen die meisten Werbe- und Editorial-Aufträge. Die einzelnen Genre-Seiten nennen jeweils realistische Preisspannen für das jeweilige Fachgebiet.

Was unterscheidet Editorial- von reiner Werbefotografie?

Editorial-Fotografie entsteht meist für Magazine und Redaktionen mit mehr künstlerischer Freiheit. Werbefotografie folgt dagegen einem klaren Marken- oder Verkaufsziel des jeweiligen Auftraggebers. Viele Fotografinnen und Fotografen arbeiten in beiden Bereichen, oft mit unterschiedlichem Portfolio-Schwerpunkt und wechselnden Auftraggebern über die Jahre.

Wachsen im Laufe der Zeit weitere Genres hinzu?

Ja, neue Genres kommen dazu, sobald sich ein eigenständiges Fachgebiet mit klar unterscheidbarer Technik und eigenen Auftraggebern zeigt. Bestehende Kategorien werden dabei nicht künstlich weiter aufgespalten. Aktuell deckt die Übersicht neun etablierte Fachrichtungen der deutschen Werbe- und Editorial-Fotografie insgesamt ab.

Zeigen die Genre-Kacheln echte Arbeiten der vorgestellten Fotografen?

Nein, die Kacheln zeigen jeweils ein Beispielbild für das Genre selbst, nicht zwingend ein Werk der später vorgestellten Person. Für viele Bilder liegt keine Lizenz zur Zweitverwertung vor. Das tatsächliche Werk findet sich über den Verweis auf der jeweiligen Genre-Seite.